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Pflegeanleitung der Produkte aus Bourette-Seide

Stilleinlagen - Windeleinlagen

Wissenswertes: Von der Raupe zur Seide

Am Anfang der Seide steht der Seidenspinner, ein Nachtfalter.
Das Seidenspinnerweibchen legt zwischen 300 und 500 Eier, aus denen die 1 mm großen gefräßigen Raupen schlüpfen. Die Maulbeerspinner, die in großen Anlagen gezüchtet werde, erhielten ihren Namen vom Maulbeerbaum, von dessen Blättern sie sich ernähren.

30.000 Raupen, die von einer Arbeitskraft betreut werden können, fressen in einem Monat bis zu einer Tonne Maulbeerblätter. Dabei wachsen die Raupen auf eine Größe von acht bis zehn Zentimeter heran. Nach 35 Tagen verpuppen sie sich - die Seide entsteht. Drei Tage und drei Nächte lang presst die Raupe aus zwei neben dem Mund befindlichen Drüsen einen zähen Brei ("Seidenschleim"), der an der Luft sofort erstarrt. Bis zu 10.000 Mal windet sie den Faden in achterförmigen Schleifen um ihren Körper, damit daraus ein Kokon entsteht, der die Puppe schützen soll.

Die Kokons werden dann in heißem Wasser aufgeweicht, gebürstet und der Faden praktisch wieder in umgekehrter Reihenfolge seiner Herstellung abgewickelt. Sieben bis acht Fäden werden zu einem Rohseidenstrang zusammengefasst, aus dem später das Garn gezwirnt wird. Ein Drittel des bis zu 3 km langen Fadens, aus dem der Kokon hergestellt wurde, kann abgewickelt werden.

Aus dem Inneren und Äußeren des Kokons werden die Fäden für die Bourettes- oder Schnappeseide hergestellt.

Unsere Einlagen bestehen zu 100% aus reiner naturbelassener Bouretteseide.

Die Bouretteseide ist durch ihre Inhaltsstoffe in der Lage, wunde Hautpartien oder Hautrisse zu heilen.

Während man mit den Windeleinlagen den Heilungsprozess der wunden Hautstellen beschleunigt, kann man die Stilleinlagen während der Stillzeit auch schon zur Vorbeugung tragen.


Pflege

Die Einlagen werden mit reichlich lauwarmen Wasser (höchstens 30°C) von Hand zügig durchgewaschen, dabei ist Reiben, Drücken, Bürsten und Wringen zu vermeiden. Bitte benutzen Sie ein Feinwaschmittel. Danach sollte man die Einlagen zunächst mit handwarmen und kaltem Wasser ausspülen. Die Einlagen sind tropfnass aus dem Wasser zu nehmen und zwischen zwei Frotteehandtüchen abzutupfen und auf ein trockenes Frotteetuch zu legen.

Auf keinem Fall im Tumbler trocknen!

In Boutetteseide können keine Bakterien und Pilze wachsen!


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